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Durchschnittliche Absetzzeit der Partikel

Untenstehende Grafik zeigt, wie lange Partikel in der Luft schweben, bevor sie sich absetzen. Die Absetzzeiten gelten für einen Raum von 1m Höhe.

Durchschnittliche Absetzzeiten von Partikeln abhängig von ihrer Größe, zwischen <0,1µm und 100µm

Schädliche Feinstpartikel verbleiben besonders lang in der Atemluft

Partikel von einer Größe von 15µm bis zu 0,1mm, das sind 100µm, setzen sich bereits innerhalb einer Minute ab, sofern sie nicht durch Luftbewegung wieder aufgewirbelt werden. In höheren Räumen kann das Absetzen entsprechend länger dauern. Bei einem Durchmesser von 10µm beträgt die Absetzzeit von Partikeln schon 3 Minuten, bei 5µm 8 Minuten. Da die Absetzzeit nicht linear steigt, brauchen Partikel von 1µm Durchmesser schon 4 bis 5 Stunden, um sich abzusetzen! Noch kleinere Partikel sind dauernd schwebend und setzen sich überhaupt nicht mehr ab.
Somit bleiben die besonders gesundheitsschädlichen Feinstpartikel besonders lange in der Luft, wo sie eingeatmet werden können.

Schwebstoffe sind ein Gesundheitsrisiko

Je feiner die eingeatmeten Partikel sind, desto größer ist das Gesundheitsrisiko, welches sie darstellen. Besonders wichtig ist die Feststellung, dass allein die chemische Zusammensetzung des Feinstaubes für die Beurteilung der Gesundheitsbelastung nicht ausschlaggebend ist, da auch chemisch ungiftige Partikel tief in den Atemtrakt, teilweise sogar bis in die Lungenbläschen eindringen können. Feinstaub steht im Verdacht, auch ohne direkte Giftwirkung krebserzeugend zu wirken. In jedem Falle jedoch werden Bronchialbereich und Lunge stark belastet, da die Atemwege oder die Lungenbläschen von Feinstäuben verstopft werden. Je nach Anwendungsfall können Feinstpartikel nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern auch die Produktqualität beeinträchtigen.

Grober Schmutz schadet Mensch und Maschine

Während feine Partikel sich besonders lange in der Luft aufhalten und auf diese Weise eine Gefahr darsetellen, werden grobe Partikel sich rasch absetzen und Oberflächen, Maschinenteile und, je nach Zugänglichkeit, Maschineninnenräume verschmutzen. Bei Luftbewegungen können sie sich weit verteilen und ebenfalls eingeatmet werden, was zu einer weiteren Belastung des Atemtraktes führt.